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500 000 Renten-Beiträge falsch gebucht

BfA-Computerfehler

Durch einen Computerfehler bei der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) in Berlin sind im Sommer 2000 für rund 500 000 versicherte Arbeitslose die Beiträge falsch verbucht worden. Das Bundesarbeitsministerium in Berlin bestätigte am Montag einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung, nannte aber Befürchtungen unbegründet, die Betroffenen könnten dadurch weniger Rente erhalten, als ihnen zustehe. Die BfA habe die Lage "voll im Griff", hieß es. Alle seinerzeit verloren gegangenen Daten würden nach Angaben der Behörde wieder hergestellt, teilte das Ministerium mit. Zu falschen Rentenberechnungen werde es deshalb nicht kommen.

Die "Bild"-Zeitung hatte sich bei ihrer Meldung auf ein Schreiben der Nürnberger Bundesanstalt für Arbeit berufen. Darin werde der Zwischenfall bei der BfA als "strikt vertraulich zu behandeln" gewertet, um die Betroffenen nicht zu verunsichern. Bundesarbeitsminister Walter Riester (SPD) hat offenbar erst aus der Zeitung von dem Vorfall erfahren. In der Mitteilung des Arbeitsministeriums hieß es, der Minister habe sich "am Montagmorgen sofort über den Fall informieren lassen".

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