Erdbeben im Rheinland

Offenbar keine größeren Schäden durch Erdstösse bei Aachen

Das leichte Erdbeben vom Montagmorgen hat nach einer ersten Bilanz offenbar keine größeren Schäden angerichtet. Wie ein Sprecher des Lagezentrums im nordrhein-westfälischen Innenministerium mitteilte, sind nach ersten Erkenntnissen auch keine Menschen verletzt worden. Aus dem Raum Düren meldete die dortige Feuerwehr, dass zwei Kamine zerstört worden seien. Ansonsten habe es lediglich Berichte von geborstenen Spiegeln und Fensterscheiben gegeben.

In weiten Teilen Nordrhein-Westfalens hat es am Montagmorgen ein leichtes Erdbeben gegeben. Auswirkungen waren bis in die Niederlande zu spüren. Die Erdstöße ereigneten sich gegen 7.41 Uhr. Nach Angaben der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover hatte das Erdbeben eine Stärke von 5,0 auf der Richterskala und dauerte einige Sekunden. Das Erdbebenzentrum lag der Bundesanstalt zufolge in Geilenkirchen nördlich von Aachen. Die Region gilt als einer der am meisten erdbebengefährdeten in Europa. Es wird mit zahlreichen kleineren Gebäudeschäden gerechnet.

Schwer abschätzbar ist den Experten zufolge, ob es am Montag zu weiteren Erdstößen kommen wird. Augenzeugen beschrieben die Erdstöße als ein lautes Rumoren. Fensterscheiben in Häusern zitterten. Zahlreiche besorgte Bürger riefen die Polizei und Feuerwehr an.

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