Wirbel um Tropenholzparkett
Greenpeace setzt Protest im Hamburger Congress Centrum fort
Es sei ein Skandal, dass Hamburgs Regierung wissentlich die Tropenholz-Richtlinie missachte, sagt Oliver Salge, Waldexperte bei Greenpeace. Das Parkett dürfe nicht eingebaut werden. Nach dem Beschluss des Hamburger Senats vom 3. Dezember 1996 soll nur Tropenholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft bei Bauvorhaben der Stadt Hamburg und deren Tochterunternehmen verwendet werden. Das nun gelieferte Parkettholz Mecrusse stammt jedoch aus Mosambiks subtropischen Regenwäldern und hat keine seriöse Zertifizierung. In Afrika ist es üblich, dass sich die holzeinschlagenden Firmen selbst ein Öko-Zeichen ausstellen. Als einziges Zertifizierungssystem wurde von Hamburgs Senat jedoch der Forest Stewardship Council (FSC) genannt, das von allen führenden Umweltverbänden akzeptiert wird.
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Am 29. Jul. 2002 unter:
artenschutzStichworte:
« Umweltgefährliche Chemikalien erhalten neues Gefahrensymbol
10.000 Euro für Energieprojekte »
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