Trainingsprogramm

Schulung soll Medizin in Entwicklungsländern vorantreiben

Die Gesellschaft für Biotechnologische Forschung veranstaltet vom 5. August bis 13. September ein Internationales Trainingsprogramm. Dabei sollen Wissenschaftler aus Entwicklungsländern mit Spezialwissen ausgestattet werden, damit sie nach ihrer Rückkehr die Infektions- und Impfstoffforschung in den Heimatländern vorantreiben können. Die Teilnehmer stammen aus Indien, Thailand, von den Philippinen, Indonesien, Brasilien, Argentinien, Uganda und Nigeria.

Herzstück des Trainingsprogrammes wird die Entwicklung eines Impfstoffkandidaten sein, der auf der Grundlage des Erbmaterials von Gruppe A Streptokokken basiert. Diese Bakterienart steht beispielhaft für Infektionen mit Bakterien, die sich auf Grund ihrer biologischen Eigenheiten zum einen der klassischen Impfstrategie entziehen und für die zum anderen eine flächendeckende Therapie in den Entwicklungsländern nicht durchführbar oder zu kostspielig ist.

Im Zuge des sechswöchigen Programmes wechseln sich Vorlesungen und Demonstrationen mit Laborarbeit und selbstständigen Experimenten zum Thema Impfstoffentwicklung ab. Die Schulung umfasst sämtliche Arbeitsschritte von der Präparierung geeigneter Gene bis zur Herstellung großer Impfstoffmengen mittels kultivierter Zellen.

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