Frankfurter Marienkirchfenster brauchen Spender

Die Sammlung beginnt

Eine öffentliche Spendensammlung für die Restaurierung der aus Russland zurückgekehrten Marienkirchfenster hat in Frankfurt (Oder) begonnen. In Einkaufszentren und Hotels, im Rathaus, beim Tourismusverein und bei der Stadtverkehrsgesellschaft stehen seit dieser Woche Spendengefäße, die einmal wöchentlich geleert werden sollen. Die Stadtverwaltung verwies darauf, dass Gelder zudem auch weiterhin direkt auf das Konto des Fördervereins St. Marien Frankfurt (Oder) e.V. (Stichwort: Fenster, Konto-Nummer 38103009 bei der Sparkasse Frankfurt, Bankleitzahl 17052472) eingezahlt werden können. Dort gingen bislang über 80 000 Euro ein.

Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung hatte zugesagt, auf jeden seit 1. Juli von Bürgern gespendeten Euro zwei Euro draufzulegen. Die drei knapp zwölf Meter hohen mittelalterlichen Bleiglasfenster mit Darstellungen der Schöpfungsgeschichte waren 1946 von sowjetischen Kulturoffizieren nach Russland gebracht und im Juni dieses Jahres zurück gegeben worden. Die Kosten für die Restaurierung der insgesamt 111 Bildfelder samt Werkstatteinrichtung und Wiedereinbau werden auf weit über eine Million Euro geschätzt, die Stadt und Kirchengemeinde aufbringen müssen.

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