Umsiedlung
Chinesische Süßwasser-Delfine bedroht
Wissenschaftler der Chinesischen Akademie der Wissenschaften um Zhu Zuoyan sehen als letzen Ausweg nur mehr eine Umsiedlungsaktion der letzten Baiji in das "Shishou Tian' ezhou" Naturreservat der Hubeiprovinz, dessen rund 21 km lange Flusssysteme teilweise aus dem Jangtse gespeist werden. Dort herrsche ein vergleichbares Ökosystem und frühere Aussiedlungen anderer Arten aus dem Jangtse hätten sich als erfolgreich erwiesen. Die Kosten für diese Aktion, deren Hauptschwierigkeit im Aufspüren und Einfangen der scheuen Tiere liegen würde, werden auf sechs Millionen Euro geschätzt.
Des Großprojekt soll noch diesen Herbst anlaufen, ist aber unter Experten umstritten. So warnt die Whale und Dolphin Conservation Society vor einem "zu gewaltsamen Akt". Fang und Transport bergen nicht nur ein hohes Verletzungsrisiko, sondern auch eine möglicherweise für etliche Tiere tödliche Stress-Situation. Außerdem sei ohne Tests nicht gesichert, ob sich die Flussdelfine überhaupt an die neue Heimat gewöhnen können.
Seit rund 25 Mio. Jahren leben die Chinesischen Flussdelfine oder Baiji im Jangtse-Strom. Der "Yangtze-kiang" ist der drittlängste Fluss der Welt und an seine Trübung und alle Veränderungen konnten sich die scheuen Tiere anpassen. Nun jedoch scheitern sie an den Einwirkungen der menschlichen Zivilisation. Sie gehören inzwischen nämlich zu den Top-12 der am stärksten gefährdeten Tierarten überhaupt. Wasserverschmutzung, Austrocknung, Dammprojekte, illegaler Fischfang mit Schleppnetzen und zunehmender Bootsverkehr auf der vielbefahrenen Wasserstraße durch China, der das empfindliche Biosonar der Tiere ständig mit Reizen überflutet, haben den weißen Jangtse-Delfin so gut wie zum Tode verurteilt, berichtet Expeditionzone.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!

Suchmachinenoptimierung
Wir optimieren Ihre Webseite. Mehr relevante Besucher = Mehr Umsatz. Lesen Sie mehr über unsere Stärken
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- Gewerkschaften verhindern Arbeitskampf
- DIE LINKE: Warum Sahra Wagenknecht die Richtige ist
- ESSO: Milliarden mit schwarzen Gold | Profit um jeden Preis
- SPD und Piratenpartei zum Urheberrecht
- Wellness durch Yoga Übungen
- Depression: Symptome, Test und Hilfe bei Depressionen
- Birgit Corinna Lange: Über Liebestaumel, Amerika und New York
- Emanzipation der Frau: Kristina Schröder, Frauenqoute und Gleichberechtigung
- Fitness & Wellness durch Sport im Alter
- Coaching für Führungskräfte: Jürgen Klopp | Motivation und Erfolg
