Hessen

Ministerium gibt Fischfutter-Entwarnung

Im Fall des mit Dioxin belasteten Fischfutters aus Dänemark gibt das hessische Sozialministerium Entwarnung für die Verbraucher. Die mit verseuchtem Futtermittel gefütterten Forellen einer Fischzucht in Mittelhessen seien nicht in den Handel gelangt, teilte das Ministerium am Freitag mit. Der Betrieb habe nach Ermittlungen der Veterinärbehörde die Tiernahrung erst seit dem 22. Juli verwendet und die betroffenen Fische noch nicht verkauft.

Der gesamte Fischzuchtbetrieb soll dem Ministerium zufolge aber so lange gesperrt bleiben, bis das Ergebnis der gezogenen Fischproben vorliegt. Damit sei nicht vor Ende nächster Woche zu rechnen.

Die Fischzucht hatte 200 Kilogramm mit Dioxin belastetes Futter von einem im mittelhessischen Wetteraukreis ansässigen Händler erhalten und 75 Kilogramm davon verfüttert. Die restlichen 125 Kilogramm wurden nach Angaben des Ministeriums sichergestellt. Der Dioxin-Grenzwert von 2250 Picogramm pro Kilogramm war in dem Fall um 640 Picogramm pro Kilogramm überschritten worden.

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