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Europaweite Aktionen für umweltfreundliche Mobilität vom 16. bis 22. September

1.200 Städte bei "In die Stadt - ohne mein Auto!"

Der europaweite Aktionstag "In die Stadt - ohne mein Auto!" geht am 22. September in die dritte Runde. Schon jetzt haben mehr als 1.200 Städte und Gemeinden ihre Teilnahme zugesagt. Neu hinzugekommen in diesem Jahr ist der Aufruf von EU-Umweltkommissarin Margot Wallström, eine ganze Woche lang für klimafreundliche Mobilität zu werben. Zentrales Anliegen der "European Mobility Week" ist es, die unterschiedlichsten Interessengruppen in den Kommunen wie den Einzelhandel, Schulen oder Vereine einzubeziehen. "Die Aktionswoche bietet den Bürgern eine einzigartige Gelegenheit, zusammenzukommen und etwas Konkretes gegen die Klimaveränderung und für die Lebensqualität in Europa zu tun", so die Umweltkommissarin. Rund ein Viertel der Teilnehmerstädte nimmt in diesem ersten Jahr diese Herausforderung an. Jeder Tag der Aktionswoche widmet sich einem bestimmten Thema. Der Aktionstag "In die Stadt - ohne mein Auto!" lässt am Sonntag, den 22. September mit Tausenden von Events die Woche der Mobilität ausklingen.

In Deutschland haben sich bislang rund 60 Kommunen angemeldet. Die Aktionen in Mülheim an der Ruhr drehen sich um alles, was mit Füßen und Schuhen zu tun hat. Mehr als zwei Dutzend Partner wie Einzelhändler, eine Schuhfabrik und Tanzschulen werben gemeinsam mit der Stadt für gesundes Gehen. Alle Parteien rufen unter dem Motto "Wählen GEHEN - diesmal zu Fuß!" die BürgerInnen zum Mitmachen auf und bieten Rikschas und Pferdekutschen als umweltfreundliche Transportmittel zum Wahllokal an. Von Kiel über Berlin bis München locken die verschiedensten Aktionen: Extra eingerichtete "Fußgängerstraßen", Stadtspaziergänge, Kunstaktionen, Solar-Infostationen, City-Elektroautos zum Ausprobieren, Spielstraßen und Bemalen von Bussen für Kinder, neue Buslinien mit Sondertarifen, eine Straßenbahn mit Solarantrieb, Straßenfeste sowie vielerorts kostenlose Busse und Bahnen.

Viel Spaß und Spannung für eine ernste Sache: Wer Busse, Bahnen, Fahrrad oder seine Füße benutzt, hilft dabei die Luft sauber zu halten, das Klima zu schützen und die Lebenqualität in den Städten zu verbessern. Die Kampagne trage dazu bei, ein neues Bild von Mobilität zu entwickeln, so Bundesumweltminister Jürgen Trittin in seinem Grußwort an die Teilnehmerstädte: "Innenstädte ohne Stau und Stress, ohne quälende Parkplatzsuche: Einmal im Jahr werden diese Bilder Realität. Wir brauchen Mobilitätskonzepte, die die unterschiedlichen Verkehrsträger optimal miteinander vernetzen und Potenziale für eine zukunftsfähige Entwicklung unserer Lebens- und Wirtschaftsweise erschließen."

Koordinationsstelle für die deutschen Teilnehmerkommunen ist das Klima-Bündnis, das Städtenetzwerk für Klimaschutz mit über 1.000 Mitgliedskommunen in ganz Europa.

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