Verdacht bestätigt

Seehundstaupe nun auch in Schleswig-Holstein

Die Seehundstaupe hat Schleswig-Holstein erreicht. Für vier von sechs Tieren hätten Fachleute der Tierärztlichen Hochschule Hannover den Verdacht bestätigt, teilte das Umweltministerium in Kiel am Mittwoch mit. Alle Seehunde stammen von der Düne der Hochseeinsel Helgoland. Insgesamt wurden 94 verendete Seehunde auf Helgoland geborgen.

Bisher wurden in Dänemark 1867, in Schweden 1500 und in Norwegen 600 tote Seehunde im Kattegat und Skagerrak gefunden. Im westlichen Wattenmeer wurden im Hamburgischen Wattenmeer 3, in Hamburg 2, in Niedersachen 483 Seehunde und 5 Kegelrobben, in den Niederlanden 713 Seehunde und 2 Kegelrobben, in Belgien 1 und in England 145 Tiere geborgen.

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