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Immer weniger Asylbewerber in Deutschland

Abschrechkung und Abschaffung des Asylrechts wirken

In den ersten sieben Monaten sind in Deutschland deutlich weniger Asylanträge gestellt worden als vor einem Jahr. Die Zahl ging um 6724 (13,8 Prozent) auf 42 160 zurück, wie Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) am Sonntag in Berlin mitteilte. Im Juli stellten den Angaben zufolge 5947 Menschen in Deutschland einen Asylantrag. Dies seien 283 mehr als im Juni, aber 2146 weniger als vor einem Jahr. Schily erwartet für das Gesamtjahr eine Aslybewerberzahl zwischen 65 000 und 70 000. Während der Regierungszeit von Helmut Kohl (CDU) lag die Zahl laut Innenministerium bei rund 100 000 jährlich.

Die Hauptherkunftsländer in der Zeit von Januar bis Juli waren Personen aus dem Irak (6220) und der Türkei (5835). Das Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge traf von Januar bis Juli 82 178 Entscheidungen. 1631 Personen (2,0 Prozent) wurden als Asylberechtigte anerkannt. 3198 Personen (3,9 Prozent) erhielten Abschiebeschutz. 49 698 Anträge (60,5 Prozent) wurden abgelehnt, 27 651 Anträge (33,6 Prozent) wurden durch formelle Verfahrensbeendigungen, etwa Antragsrücknahmen, erledigt und bei 908 Personen seien Abschiebungshindernisse nach dem Ausländergesetz festgestellt worden.

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