Gegen Provisionen statt festem Gehalt
ver.di ruft Frankfurter Bankkunden zu Protestaktionen auf
"Denn mit der Umstellung der Gehälter auf das geplante Provisionsmodell, besteht zunehmend die Gefahr, dass Beratungen eher auf verkaufsorientierte Abschlüsse zielen und damit die qualitative und objektive Beratung verloren geht", sagte Bayer weiter. Kunden sollen ebenfalls die Möglichkeit bekommen, sich direkt an ihre Bank zu wenden, um ver.di zu unterstützen. Geplant seien außerdem weitere Streiks Ende August.
Im seit Monaten andauernden Banken-Tarifkonflikt war zuletzt Anfang Juli ein Sondierungsgespräch zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern gescheitert. Knackpunkt ist das Beharren der Bankunternehmen auf Ersetzung von bis zu 35 Prozent des Gehalts der Vertriebsmitarbeiter durch ein leistungsbezogenes Provisionssystem.
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Am 07. Aug. 2002 unter:
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« Über vier Millionen Arbeitslose im Juli
Bundeskartellamt sieht Verdacht auf illegalen Boykottaufruf erhärtet »
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