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Vertriebsfusion Renault-Nissan in Deutschland vollzogen

Automobil-Branche

Der französische Autokonzern Renault und sein japanischer Partner Nissan haben im Zuge ihrer Allianz die deutschen Vertriebstöchter zur Renault Nissan Deutschland AG verschmolzen. Das Unternehmen mit Sitz in Brühl ist damit die dritte gemeinsame Gesellschaft in Westeuropa, teilte Renault am Montag mit. Zuvor hatten beide Autokonzerne schon in den Niederlanden und der Schweiz ihre Verkaufsorganisationen zu gemeinsamenen Gesellschaften zusammengelegt.

Als Vorstandsvorsitzer der deutschen Gesellschaft werde der bisherige Vorstandschef der Deutschen Renault AG, Jacques Rivoal, fungieren, hieß es. Er leitet zudem die Aktivitäten der Marke Renault. Der bisherige Nissan-Deutschland-Chef Ralf-Toni Pulm wird Vorstand für die japanische Marke. Die neue Gesellschaft mit 790 Beschäftigten vereint die Bereiche Finanzen und Verwaltung, Personal und Recht sowie Informatik. Die Identität beider Marken soll zugleich durch die getrennten Front-Office-Bereiche Vertrieb, Marketing, After Sales und Kommunikation weiter entwickelt werden, wie Renault hervorhob.

Der führende französische Autohersteller und stärkste Importeur in Deutschland hält im Zuge der 1999 verkündeten strategischen Allianz mit Nissan seit März dieses Jahres 44,4 Prozent der Anteile an dem japanischen Autobauer. Der mit französischer Hilfe sanierte und wiedererstarkte Partner Nissan erwarb bei der Überkreuzbeteiligung Ende März zunächst ein 13,5-prozentiges Aktienpaket von Renault und stockte dies wie geplant inzwischen auf 15 Prozent auf. Beide Unternehmen arbeiten seit Mai 2000 an der Bildung einer gemeinsamen Verkaufsorganisation für Westeuropa. Seit Juli 2001 sind Renault und Nissan am gemeinsamen Standort Brühl ansässig.

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