Demonstration für Kriegsdienstverweigerung in der Türkei
"Deutschland muss die Auslieferung von Zwangsrekrutierten stoppen!"
"Wir werden den militärischen Zielen des türkischen Staates, der Krieg und Gewalt organisiert, nicht dienen", so die Kriegsdienstverweigerer mit Blick auf die Menschenrechtsverletzungen in Kurdistan. Fast alle Teilnehmer der Demonstration haben in der Bundesrepublik Asyl beantragt. "Es werden aber immer wieder Kriegsdienstverweigerer in die Türkei abgeschoben", kritisiert A. C. Dort drohen ihnen schwere Misshandlungen; Offiziere drohen ihnen, sie im Falle einer Dienstverweigerung "auf der Flucht" zu erschießen. Cirakoglu weist auf den Fall von Mehmet Sait Demir hin: Der heute 23jährige war 1998 abgeschoben worden - angeblich war er nicht in Gefahr. Heute, nach mehrfacher Folter, befindet er sich wieder in Deutschland und muss aufgrund einer Posttraumatischen Belastungsstörung und Selbstmordgefahr behandelt werden.
Den Kriegsdienstverweigerern droht bereits für ihre öffentlich vorgetragene Kritik Verfolgung: Nach türkischen Gesetzen handelt es sich dabei um "Distanzierung des Volkes vom Militär", worauf mehrjährige Haftstrafen stehen. Wie konkret diese Gefahr ist, zeigte sich heute darin, dass die Demonstranten aus dem Konsulatsgebäude heraus gefilmt wurden. "Es ist dringend notwendig, dass diese Kriegsdienstverweigerer von den deutschen Behörden als politisch Verfolgte wahrgenommen werden", fordert A. C.. Es dürfe nicht sein, dass Deutschland dem türkischen Militär weiterhin durch die Auslieferung von Zwangsrekrutierten zuarbeite.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!

Suchmachinenoptimierung
Wir optimieren Ihre Webseite. Mehr relevante Besucher = Mehr Umsatz. Lesen Sie mehr über unsere Stärken
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- Gewerkschaften verhindern Arbeitskampf
- DIE LINKE: Warum Sahra Wagenknecht die Richtige ist
- ESSO: Milliarden mit schwarzen Gold | Profit um jeden Preis
- SPD und Piratenpartei zum Urheberrecht
- Wellness durch Yoga Übungen
- Depression: Symptome, Test und Hilfe bei Depressionen
- Birgit Corinna Lange: Über Liebestaumel, Amerika und New York
- Emanzipation der Frau: Kristina Schröder, Frauenqoute und Gleichberechtigung
- Fitness & Wellness durch Sport im Alter
- Coaching für Führungskräfte: Jürgen Klopp | Motivation und Erfolg
