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Krankenkassen schreiben 2,4 Milliarden Euro Defizit

Gesundheitswesen

In der gesetzlichen Krankenversicherung ist im ersten Halbjahr dieses Jahres ein Defizit von 2,4 Milliarden Euro aufgelaufen. Ausgaben von 70,2 Milliarden Euro standen Einnahmen von nur 67,8 Milliarden Euro gegenüber, wie Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) am Montag in Berlin bekannt gab. Der Ausgabenüberhang betrug im Westen 2,4 Milliarden Euro, im Osten lediglich 30 Millionen Euro.

Insbesondere die Ausgaben seien gegenüber dem ersten Halbjahr 2001 um rund zwei Milliarden Euro gestiegen. Daher müsse die begonnene Gesundheitsreform fortgesetzt werden, um Qualität und Wirtschaftlichkeit des Gesundheitswesens zu erhöhen, unterstrich Schmidt.

Die Ministerin ging allerdings von einer Verbesserung der Einnahmesituation im zweiten Halbjahr aus. Die Tarifabschlüsse würden erst jetzt wirksam und lägen bei durchschnittlich 3,4 Prozent im Westen und 3,3 Prozent im Osten. Auch seien die Rentensteigerungen dieses Jahres höher ausgefallen als in den vergangenen Jahren. Zusätzlich würden Einmalzahlungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld zu Mehreinnahmen für die Krankenkassen in Höhe von vier Milliarden Euro im Vergleich zum ersten Halbjahr führen.

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