Bund der Steuerzahler
Milliarden-Verschwendung trotz knapper Kassen
Zum 30. Mal deckte der Steuerzahlerbund in seinem Schwarzbuch Baukostenüberschreitungen, Fehlplanungen und Lustreisen auf Kosten der Steuerzahler auf. Däke betonte: "Die öffentlichen Kassen sind nicht leer. Sonst könnten sich weder Bund, Länder und Kommunen unwirtschaftlichen Umgang mit Steuergeldern leisten."
Däke forderte erneut, den Straftatbestand der Amtsuntreue zu schaffen und einen Amtsankläger einzusetzen. Diese Forderungen würden stets mit dem Argument abgelehnt, das geltende Haushaltsrecht reiche aus, um Steuergeldverschwendung zu verhindern. "Die Praxis zeigt aber, dass es eben nicht ausreicht", betonte Däke. Däke wies Kritik zurück, wonach die Arbeit des Steuerzahlerbundes erfolglos sei. Däke sagte: "Viele unwirtschaftliche Entscheidungen werden mit dem Hinweis nicht getroffen, dass das ein Fall für den Bund der Steuerzahler sein könnte".
Der Deutsche Städte- und Gemeindenbund hatte die Veröffentlichung des "Schwarzbuches 2002" kritisiert. Zwar hätten diese Bücher "eine gewisse Kontrollfunktion", sagte Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes in Bonn. Solche Schwarzbücher seien aber inzwischen zum Ritual geworden und lenkten von der eigentlichen Problematik der Kommunen ab. Die Kommunen bewegten sich heute auf dem Ausgabenniveau von 1993. "Das Potenzial zur Ausgabenkürzung ist erschöpft - uns steht das Wasser bis zum Hals", warnte Landsberg.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 01. Okt. 2002 unter:
nachrichtenStichworte:
« Karlsruhe verhandelt über Klage der CDU/CSU-Länder
DIHK prognostiziert für 2003 Ansteigen deutscher Exporte »

Suchmachinenoptimierung
Wir optimieren Ihre Webseite. Mehr relevante Besucher = Mehr Umsatz. Lesen Sie mehr über unsere Stärken
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- Gewerkschaften verhindern Arbeitskampf
- DIE LINKE: Warum Sahra Wagenknecht die Richtige ist
- ESSO: Milliarden mit schwarzen Gold | Profit um jeden Preis
- SPD und Piratenpartei zum Urheberrecht
- Wellness durch Yoga Übungen
- Depression: Symptome, Test und Hilfe bei Depressionen
- Birgit Corinna Lange: Über Liebestaumel, Amerika und New York
- Emanzipation der Frau: Kristina Schröder, Frauenqoute und Gleichberechtigung
- Fitness & Wellness durch Sport im Alter
- Coaching für Führungskräfte: Jürgen Klopp | Motivation und Erfolg
