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EU muss mehr Verantwortung für globale Armutsbekämpfung übernehmen

Sitzung des EU-Außenministerrats in Brüssel

Der Verband Entwicklungspolitik (VENRO) fordert die EU-Außenminister auf, eine größere Verantwortung für globale Armutsbekämpfung zu übernehmen. In der neuen Ratsformation „Allgemeine Angelegenheiten und Außenpolitik“, die zur Zeit in Brüssel tagt, ist seit Juli 2002 auch der bisherige Rat der Entwicklungsminister aufgegangen. „Entwicklungspolitik darf damit jedoch nicht zum Anhängsel der Außenpolitik degradiert werden. Entwicklungspolitische Themen gehören auf die Tagesordnung und die Entwicklungsminister in die Sitzungen des Ministerrats,“ verlangte der VENRO-Vorsitzende Reinhard Hermle.

Der Verband Entwicklungspolitik legte heute eine Publikation mit dem Titel „Globale Armut – Europas Verantwortung“ vor, die Grundzüge für eine Reform der EU-Entwicklungspolitik bis zum Jahr 2006 enthält. Aktueller Ansatzpunkt hierfür sind die Debatten des Europäischen Konvents zur Zukunft Europas, die einen neuen EU-Vertrag vorbereiten sollen. „Der Erfolg der Arbeit der Europäischen Kommission wird sich künftig auch daran messen lassen müssen, wie wirksam die Kommission zur Bekämpfung der weltweiten extremen Armut und zur Erreichung der UN-Millenniumsziele beiträgt“, sagte Reinhard Hermle.

VENRO ist ein freiwilliger Zusammenschluss von rund 100 deutschen Nichtregierungsorganisationen, die als Träger der privaten oder kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit, der Nothilfe sowie der entwicklungspolitischen Bildungs-, Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit tätig sind.

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