"Ars Pomerania"

Deutsch-Polnischer Künstlerbund fördert pommersches Erbe

Der erste deutsch-polnische Künstlerverband, "Ars Pomerania", ist am Freitag in Greifswald gegründet worden. Die Vereinigung zählt rund 200 Mitglieder und ist neuer Dachverband des Pommerschen Künstlerbundes (PKB) und des Stettiner Vereins der Polnischen Bildenden Künstler (ZPAP). Ziel von "Ars Pomerania" sei die Wahrung des pommerschen Kulturerbes und die Wiederbelebung regionaltypischer Kunsttraditionen, sagte ZPAP-Kreisvorsitzender Pjotr Sklodowski. Der Stettiner Maler teilt sich zusammen mit PKB-Chef Manfred Prinz aus Greifswald den Vorsitz des paritätisch geführten Verbands.

Zu den Vorhaben der Künstlervereinigung gehören die Organisation gegenseitiger Ausstellungen in der Stettiner Galerie "Zwiazek" und im Greifswalder "Pommernhus" sowie gemeinsame Workshops und Pleinairs. Für größere grenzüberschreitende Kunstprojekte wolle "Ars Pomerania" Fördermittel der EU-Kommunalgemeinschaft "Pomerania" einwerben, sagte der Greifswalder Maler und Initiator des neuen Künstlerbundes, Helmut Maletzke.

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