Koalitionsgespräche
BUND verlangt Sicherung gentechnikfreier Landwirtschaft
Dr. Gerhard Timm, BUND-Bundesgeschäftsführer: "Mit der Grünen Gentechnik plant die Industrie einen klaren Verstoß gegen den Willen der Verbraucherinnen und Verbraucher. 95 Prozent verlangen eine klare Kennzeichnung von Gen-Food; vier von fünf lehnen den Einsatz von Gentechnik bei Nahrungsmitteln gänzlich ab. Das ist ein eindeutiger Auftrag für die Koalitionsparteien, eine gentechnikfreie Landwirtschaft und null Prozent Gentechnik in allen Lebensmitteln zu garantieren."
Die nach BSE eingeleitete Agrarwende sieht der BUND durch die Grüne Gentechnik gefährdet. Durch Pollenflug und Futtermittel könne bald die gesamte Landwirtschaft gentechnisch kontaminiert sein. Insbesondere der ökologische Landbau habe ein Recht darauf, davor geschützt zu werden. Deshalb müsse die Politik auch hier entschieden gegen die Gentechnikindustrie vorgehen. Dies erfordere auch ein entschlossenes Auftreten auf EU-Ebene, da dort zur Zeit über Schwellenwerte bei der Kennzeichnungspflicht verhandelt werde, die Gentechnik im Essen unsichtbar machen sollen.
Außerdem fordert der BUND von den Koalitionsparteien eine Forcierung der Agrarwende. Dazu gehörten die Flächenbindung der Nutztierhaltung, die Abschaffung der baurechtlichen Privilegien für Tierfabriken und die Verbesserung der Haltungsbedingungen für Schweine, Puten- und Mastgeflügel. Der BUND demonstrierte am Donnerstag mit zwei Großplakaten vor dem Ort der Koalitionsverhandlungen, der SPD-Zentrale in Berlin.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 11. Okt. 2002 unter:
politikStichworte:
« Beihilfe zum mehrtausendfachen Mord vorgeworfen
Aktive für Frieden und Menschenrechte in Burundi, Paraguay und Schweden geehrt »
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- Nachhaltige Geldanlage - Grünes Geld Berlin
- Griechenlands Insolvenz
- Burnout Symptome erkennen - Checkliste als Hilfe
- NRW Justiz: Die Landesregierung ist gefordert
- Senioren: Alt ist, wenn man Seniorenresidenz googelt
- Christian Wulff - Wenn Machtmenschen menscheln
- Diskurs der Rechtspopulisten über Israel
- Photovoltaik-Zubau in Deutschland
- Versammlungsfreiheit - ausschlaggebende Grundlage der Verfassung
- „Cottbus Nazifrei!“ - DASS ist ein MUSS
