Kein öffentliches Interesse an Strafverfolgung
Kein Verfahren gegen Leni Riefenstahl
Der Verein Rom e.V. hatte im August Strafanzeige gegen Riefenstahl gestellt. Dabei ging es um eine Aussage der Regisseurin zu den in ihrem Film "Tiefland" (1940 bis 1954) als Komparsen eingesetzten Sinti und Roma. In einem Zeitungsinterview hatte Riefenstahl gesagt, niemand von den aus Konzentrationslagern geholten Statisten sei nach Abschluss der Dreharbeiten zu Schaden gekommen. Der Verein hält diese Aussage für "Holocaustleugnung". Die Behörde hatte zuvor wegen des Verdachts der Volksverhetzung und der Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener gegen die umstrittene 100-jährige Filmemacherin ermittelt.
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Am 18. Okt. 2002 unter:
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