Abbau und Outsourcing

Telekom entlässt binnen drei Jahren fast 30 000 Mitarbeiter

Die Deutsche Telekom will in den kommenden drei Jahren knapp 30 000 Arbeitsplätze streichen. Betroffen sei vor allem die Festnetzsparte T-Com, wo in diesem Jahr der Abbau von 7200 und im kommenden Jahr von 14 000 Stellen geplant sei, teilte die Telekom am Mittwoch in Bonn mit. Bis 2005 solle die Mitarbeiterzahl um weitere 8300 Stellen reduziert werden. Das Unternehmen sicherte zu, der Abbau werde sozialverträglich durch die Streichung offener Arbeitsplätze und die Nutzung von Fluktuation umgesetzt. Geplant sei zudem die Vergabe von Aufträgen an andere Firmen und die Auslagerung von Mitarbeitern in eine Personalserviceagentur. Der Großteil der Stellen solle auf diesem Wege abgebaut werden, sagte ein Konzernsprecher.

Zur Höhe der erwarteten Einsparungen wollte sich der Sprecher nicht äußern. Ziel sei die Verbesserung von Prozessstrukturen und Arbeitsabläufen. Die Stellenstreichungen gehören nach Angaben der Telekom zum "E hoch drei" genannten Sparprogramm, das Vorstandschef Helmut Sihler nach seinem Amtsantritt im Juli angekündigt hatte, um die Effizienz zu steigern, das Ergebnis zu verbessern und die Entschuldung voranzutreiben.

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