ZDH kritisiert Finanzpolitik

Das Handwerk in der Krise

Das Handwerk ist nach Einschätzung seines Zentralverbandes ZDH weitaus stärker von der Konjunkturkrise betroffen als andere Wirtschaftszweige in Deutschland. Im zweiten Quartal seien laut ZDH-Präsident Dieter Philipp erneut die Unternehmensumsätze eingebrochen. So hätten die Betriebe mit 105,2 Milliarden Euro 5 Prozent weniger erlöst als vor Jahresfrist. Auch die Zahl der Mitarbeiter sowie der Betriebe gehe drastisch zurück.

Angesichts der jüngsten finanzpolitischen Beschlüsse der rot-grünen Koalition werde sich die Krise vermutlich weiter verschärfen, sagte Philipp. Es sei "kein Wunder", dass so viele Betriebe aufgeben. Viele lebten nur noch von der Substanz. Der ZDH-Präsident forderte die Regierung zu einem Umsteuern in der

Sozial- und Finanzpolitik auf. Die Belastung der Unternehmen mit Steuern und Sozialabgaben steige sonst ungebremst an.

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