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Nordeuropäer an der Spitze

Studie zu Pressefreiheit

Wie Regierungen weltweit mit der Pressefreiheit umgehen dokumentiert eine neue Studie von Reporter ohne Grenzen. Das Ranking umfasst 139 Länder und basiert auf Angaben von Journalisten, Forschern und Gesetzesexperten in der ganzen Welt. Wie die Studie belege, stünden der Reichtum eines Landes und sein Respekt vor freier Meinungsäußerung in keinem direkten Verhältnis, so die Organisation. Finnland, Island, Norwegen und die Niederlande führen das Ranking an.

Alle vier nordeuropäischen Staaten setzten sich auch außerhalb des eigenen Landes für Pressefreiheit ein. Bestplatzierter nicht-europäischer Staat ist Kanada als fünfter. Deutschland lande auf Rang sieben, Österreich auf Rang 26. Damit liegt es und gleichauf mit Südafrika und Japan.

Von den EU-Partnern rangieren nur Spanien und Italien hinter Österreich. Das schlechte Ergebnis Italiens (40. Platz) sei nach Angaben der Organisation auf die innige Verschränkung von Staat und Medien in der Person des Regierungschefs Silvio Berlusconi zurückzuführen. Costa Rica (Platz 15) lässt die USA (Platz 17) hinter sich, die seit den Anschlägen vom 11. September 2001 die Übertretung von Sicherheitsvorschriften auch an Journalisten verstärkt ahnden. Kein arabisches Land kam unter die besten Fünfzig. Das afrikanische Benin, das vom UN-Entwicklungsprogramm unter die 15 ärmsten Länder gereiht wurde, steht dennoch auf dem 21. Platz.

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