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Bundesärztekammer kritisiert deutsche Tabak-Politik als unglaubwürdig

Anti-Tabak-Konvention unterstützen, nicht torpedieren

Die Bundesärztekammer fordert die rot-grüne Bundesregierung auf, ihre widersprüchliche Haltung in der Anti-Tabak-Politik aufzugeben. "Die Politik ist im hohen Maße unglaubwürdig, wenn sie einerseits eine nationale Anti-Tabak-Kampagne in Aussicht stellt, andererseits aber jeden Versuch einer Eindämmung des Tabakkonsums torpediert", sagte Bundesärztekammer-Präsident Jörg-Dietrich Hoppe. Anstatt dem britischen Vorbild zu folgen und Zigarettenwerbung zu verbieten, blockiere Deutschland als einziges EU-Mitgliedsland ein europaweites Werbeverbot für Tabakwaren.

"Die seit Jahren bestehende parteiübergreifende Koalition der Unvernunft geriert sich wie der verlängerte Arm der Tabakindustrie", kritisierte Hoppe. Der Ärzte-Präsident fordert die Regierung auf, die zur Zeit diskutierte Anti-Tabak-Konvention der Weltgesundheitsorganisation nachhaltig zu unterstützen und dieser historischen Chance einer internationalen Aktion zur Eindämmung des Rauchens nicht länger im Weg zu stehen.

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