Giftmüllskandal in Bayern
Neben Sondermüll auch Atommüll auf Äckern verklappt?
Die strahlenmesstechnische Kontrolle geschehe weder "aus der Historie noch aus der Annahme heraus, dass radioaktive Substanzen ausgebracht wurden", betonte Ueberrück. Bereits Anfang August sei eine Untersuchung der Böden mit Geigerzählern negativ verlaufen. Als mögliche Quelle für das Tributylphosphat kämen auch Rückstände aus der Lackproduktion in Frage. "Der Stoff wird auch als Lösungsmittel und Weichmacher in der Farbenindustrie eingesetzt", sagte Ueberrück.
Ein 35-jähriger Bauer aus Neuendettelsau-Reuth sitzt seit einem halben Jahr in Untersuchungshaft. Ihm wird vorgeworfen, illegal mehrere tausend Tonnen giftiger Industriechemikalien zur Entsorgung in seiner Biogasanlage angenommen und einen großen Teil davon auf 17 Feldern verklappt zu haben.
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Am 25. Okt. 2002 unter:
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