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Neue Grippepille keine Alternative zur Grippeschutzimpfung

Mediziner

Jährlich sterben in Deutschland durchschnittlich bis zu 15.000 Menschen an der Virusgrippe. Das wirksamste Mittel, sich davor zu schützen, ist und bleibt die Grippeschutzimpfung. Dies wurde aktuell anlässlich der Vorstellung eines neuen oralen Grippemittels wieder bestätigt. Die Grippepille hilft nur, wenn sie in den ersten sechsunddreißig Stunden nach Ansteckung genommen wird und erleichtert den Verlauf der Krankheit. Die Dauer der Erkrankung wird höchstens um einen Tag verkürzt.

Professor Peter Wutzler, Direktor des Instituts für Antivirale Chemotherapie an der Universität Jena, sagte am Rande der Pressekonferenz zur Vorstellung des neuen Mittels, die Grippepille sei nur eine Ergänzung zur Impfung: "Das Präparat, das jetzt eingeführt worden ist, hilft, wo Influenza ausgebrochen ist, in Situationen, wo manche nicht geimpft worden sind, in Situationen wo der Impfschutz gerade bei älteren Leuten nachgelassen hat, um die dann auch optimal medizinisch zu versorgen und schwere Verläufe zu vermeiden."

Für Risikogruppen, wie alte Menschen, Kinder oder Personen mit geschwächtem Immunsystem biete aber einzig die Grippeimpfung den nötigen Schutz, um schwere oder gar tödliche Krankheitsverläufe zu vermeiden.

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