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Bundesweite Bildungsstandards sollen Schulen mehr Freiheiten geben

Ab 2004 nur noch Ziele, nicht mehr jedes Thema vorgegeben

In Deutschland soll ab 2004 mit der schrittweisen Einführung bundesweiter Bildungsstandards begonnen werden. Das sagte Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) am Mittwoch im Deutschlandfunk. Allerdings werde es solche Standards nicht sofort in allen Fächern geben. Für die Schulen bedeuteten derartige Standards mehr Flexibilität, weil nicht der Stoff, sondern lediglich Zielvorgaben einheitlich vorgegeben würden. Ebenso wichtig wie Bildungsstandards sei eine größere Selbstständigkeit der Schulen. Eine neue OECD-Studie hatte Deutschland nach dem schlechten Abschneiden bei der Pisa-Studie zusätzlich Defizite insbesondere im Grundschulbereich bescheinigt.

Auch sei die Lernstimmung an deutschen Schulen schlecht. Zudem gebe es in Deutschland zu wenig Hochschulabsolventen.

Bulmahn warb zugleich für die Regierungspläne zur Ausweitung des Ganztagsschulsystems in Deutschland, um weitere von der OECD aufgedeckte Bildungsdefizite abzubauen. Kinder könnten in Ganztagsschulen individueller gefördert werden. Dort sei zudem mehr Zeit für aufwändigere Unterrichtsmethoden vorhanden.

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