Bestrafung von Kleinkriminellen

Richstein für elekronische Fußfessel

Die brandenburgische Justizministerin Barbara Richstein (CDU) spricht sich für die bundesweite Einführung der so genannten elektronischen Fußfessel für Kleinkriminelle aus. So könnten kurze Haftzeiten vermieden werde, die Verurteilten würden nicht aus ihrem sozialen Umfeld gerissen würden und müssten nicht mit dem Verlust ihres Arbeitsplatzes rechnen sagte Richstein dem "Berliner Kurier" am Donnerstag. Die Verurteilten unterlägen einem streng geregelten Tageszeitplan und sollten so nicht in die Versuchung kommen, Straftaten zu begehen.

Die Ergebnisse des hessischen Modellversuchs seien positiv, sagte die Ministerin. Die Fußfessel sei kostengünstiger als ein normaler Haftplatz. Richstein fügte hinzu: "Ich hoffe, dass auf Bundesebene eine neue Diskussion über den möglichen Einsatz beginnt." Die technischen Voraussetzungen seien vorhanden.

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