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Bahn bekommt Konkurrenz

Connex-Gruppe eröffnet neue Linie

Die Konkurrenz privater Bahnunternehmen für den Branchenriesen Deutsche Bahn AG wächst auch im Fernverkehr. Die Connex-Gruppe, Tochter des französischen Vivendi-Konzerns, eröffnet mit Partnern am 15. Dezember eine neue Fernlinie zwischen Lausitz und Ostsee. Die neue Verbindung Görlitz-Berlin-Stralsund wird an den Hauptreisetagen Freitag, Samstag, Sonntag und Montag einmal täglich verkehren, gaben die für den Betrieb verantwortlichen Unternehmen Connex Verkehr GmbH, LausitzBahn GmbH und Ostmecklenburgische Eisenbahngesellschaft mbH am Freitag in Görlitz bekannt.

Die Connex-Tochter Regiobahn GmbH betreibt seit Februar bereits eine Fernverbindung zwischen Thüringen und Ostseeküste. Täglich verkehrt ein Zugpaar zwischen Gera und Rostock . Die Betreiber sehen nach sechs Monaten das Experiment mit diesem ersten privaten Fernverkehrszug als erfolgreich an. Es

gebe einen Markt für Fernverkehrszüge, die mittlere Städte oder

touristisch interessante Regionen zu günstigen Preisen miteinander und mit den Großstädten verbinden, begründete Hans Leister, Geschäftsführer der Connex Regiobahn am Freitag. Für viele Kunden sei es dabei wichtig, nicht umsteigen zu müssen.

Die durch Rostock liche Auslastung auf der Strecke Gera-Rostock liege derzeit bei 70 Prozent, hob die Betriebsleiterin der Ostmecklenburgischen Eisenbahngesellschaft, Ulrike Wildt, vor einem Monat hervor. Bereits beim Start sei der Zug besser als geplant angenommen worden. Vor allem an den Wochenenden sei die Nachfrage nach den Verbindungen sehr groß.

Die neue Verbindung Görlitz-Stralsund fährt den Angaben zufolge zwischen Zittau und Cottbus als Nahverkehrszug der am 15. Dezember ebenfalls ihren Betrieb aufnehmenden LausitzBahn GmbH. Ab Cottbus werde er dann zum InterConnex.

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