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Patienten bleiben auf Gerichtskosten sitzen

Prozess um Bayer-Medikamente

Deutsche Patienten, die durch die Einnahme des Medikaments Lipobay der Firma Bayer geschädigt wurden und sich US-Sammelklagen angeschlossen haben, laufen Gefahr, auf den Kosten des Verfahrens sitzen zu bleiben. Darauf weist der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) zusammen mit der Selbsthilfegruppe Lipobay am Freitag hin. Gemeinsam forderten die Organisationen deshalb die Bundesregierung auf, Patientenrechte und Patienteninformation in Deutschland auszubauen. Bei dem Verfahren handle es sich nach Angaben der vzbv um rund 6000 Betroffenen, die sich der Sammelklagen angeschlossen hätten.

Da die Patienten im Vorfeld nicht über ein anderes Verfahren zur Kostenbeteiligung belehrt worden seien, sei die Mehrzahl der Kläger davon ausgegangen, dass Kosten lediglich im Erfolgsfall, also bei einer gerichtlichen oder außergerichtlichen Einigung, anfallen und dann vom Schadensersatz abgezogen würden. Die Verfahren zögen sich dagegen häufig über viele Jahre hin, wobei Kosten, die durch Reisen der Patienten in die USA zu Gerichtsterminen bzw. ärztliche Untersuchungen nicht erstattet würden. werden zum einen teilweise notwendig, die nicht erstattet werden.

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