Berliner Tageszeitung "taz"
Telefonüberwachung stieg 2001 um zehn Prozent
Hauptgründe für eine Telefonüberwachung sind laut Bericht vermutete Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, Straftaten nach dem Waffengesetz und dem Kriegswaffenkontrollgesetz sowie Raub und räuberische Erpressung.
Mit Abstand am meisten gelauscht worden sei im Bundesland Baden-Württemberg, wo in 655 Fällen Gerichte oder Staatsanwaltschaften eine Überwachung der Telekommunikation anordneten. Es folgen Bayern mit 552 Maßnahmen, Nordrhein-Westfalen mit 475 Anordnungen und Hessen mit 472 Überwachungen. In 37 Fällen ließ die Bundesanwaltschaft Telefone anzapfen - darunter sechs Mal wegen Landesverrats.
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Am 11. Nov. 2002 unter:
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