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Zeitgenössische Kunst in Quedlinburg sahen schon 50 000 Besucher

Steigendes Kulturinteresse

Die Ausstellung "Zeitgenössische Kunst aus den neuen Ländern" ist mit 50 000 Besuchern innerhalb von sechs Wochen nun auch in der Welterbestadt Quedlinburg auf Erfolgskurs. Zuvor hatte die Schau binnen zweier Monate im Bundeskanzleramt 40 000 Zuschauer erreicht. Kurator Waldemar Ritter, der 25 Jahre für die gesamtdeutschen Kulturangelegenheiten des Bundes verantwortlich war, wertete die Zahlen als Beleg für das wachsende Interesse an der Kultur auch in wirtschaftlich schlechten Zeiten.

"Wir haben nicht nur ein kulturfreundliches Klima in Deutschland. Unsere kulturellen Leuchttürme haben auch konkret wachsenden Zuspruch, der sich messen lässt", sagte Ritter. In die Museen und Konzerte kämen pro Jahr mit steigender Tendenz mehr als doppelt so viele Besucher wie zu allen Spielen der Bundesliga. Allein die Bonner Kunsthalle habe jährlich mehr als eine Million zahlende Besucher. Die Kölner Philharmonie zähle pro Jahr rund 600 000 Besucher. Kunst und Kultur hätten damit allen Grund auch gegenüber der Politik "selbstbewusster und nachhaltig" einzutreten, betonte Ritter.

Die Ausstellung "Zeitgenössische Kunst aus den neuen Ländern" mit den Schwerpunkten Malerei und Grafik wird noch bis zum 15. Januar 2003 in Quedlinburg gezeigt. Zu sehen sind unter anderem Arbeiten von Gerlinde Creutzburg, Sabine Herrmann, Wolf Bertram Becker, Hanspeter Bethke, Moritz Götze, Bernd Hieke und Lothar Rentsch.

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