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Kinder durch Passivrauchen ihrer Eltern gefährdet

Wissenschaft

Kinder, bei denen ein Elternteil raucht, weisen um 50 Prozent erhöhte oxidative Stresswerte im Blut auf. Das berichten die beiden österreichischen Mediziner Anthony Oguogho und Heidemarie Pilz. Die Forscher haben im Labor die oxidative Veränderung bei 158 Kindern im Alter zwischen drei und 15 Jahren nachgewiesen. Dabei entdeckten sie, dass bei Eltern, die beide zusammen mehr als 40 Zigaretten täglich rauchten, der 8-epi-PGF2alpha-Wert der Kinder um 130 Prozent höher als bei Nichtrauchern lag. Die erhöhten Werte waren nicht abhängig vom Alter und dem Geschlecht der Kinder. Nach Angaben der Wissenschaftler sind in West-Europa und in den USA fast die Hälfte aller Kinder Zigarettenrauch ausgesetzt.

Auch eine japanische Studie beschäftigt sich mit dem so genannten Passivrauchen bei Kindern: Die Antioxidantien und deren Abwehreffekte werden durch Zigarettenrauch ausgeschaltet. Besonders die Endothel-Schicht an den Arterienwänden wird dadurch beschädigt. Diese Dysfunktionen sind ein früher Hinweis auf Atherosklerose. Und diese wiederum steht mit Herzerkrankungen und Schlaganfällen in engem Zusammenhang. Zigarettenrauch wird auch mit der Bildung so genannter freier Radikale in gesunden Kindern in Zusammenhang gebracht. Nach der japanischen Studie erhöht sich die Zahl der freien Radikale signifikant durch Zigarettenrauch. Die freien Radikale erhöhen den oxidativen Stress.

Die Wissenschaftler haben auch entdeckt, dass der Zigarettenkonsum der Mutter eher zur Bildung erhöhter 8-epi-PGF2alpha- Werte beitrug. Die Forscher führen diese Tatsache auf den engeren Kontakt zwischen den Müttern und Kindern zurück.

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