Musikindustrie

Unabhängige Labels auf dem Vormarsch

Trotz hoher Verluste der Musikindustrie nach den ersten drei Quartalen 2002 konnten die unabhängigen Labels mit ihrem Angebot an alternativer Musik in den Bereichen dance, hip-hop und electronic sich am Musikmarkt behaupten. Compost Records und den unabhängigen Labels !K7, Kitty-Yo und Morr Music ist es gelungen ihre Verkaufszahlen zu steigern. "Wir verbringen unsere Zeit damit, neue Musik zu finden und haben keine Angst davor, Neues auszuprobieren", meinte Michael Reinboth von Compost Records. Gerade das Internet sei ein wichtiger Mechanismus für die jungen Labels. Während sich große Musiklabels vor kostenlosen Downloads schützen, nutzen unabhängige Labels das Internet um ihre Musik besser zu vermarkten.

Im letzten Jahr verzeichnete Compost Records eine Steigerung der Einnahmen um 4 Prozent auf 3,5 Mio. Dollar. Unabhängige Labels wiesen im Geschäftsjahr 2001 einen Marktanteil von 28,9 Prozent auf. Die größten Verkaufszahlen konnten am asiatischen Markt mit 45,7 Prozent erzielt werden. "Das Internet zu nutzen ist eine gute Möglichkeit den Leuten unsere Musik näher zu bringen", meinte Horst Wiedermüller, Miteigentümer von K7 Records dazu.

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