headerquote

Seite 1 bei Google kann so einfach sein.

unabhängige Autoren mit eigener Meinung

Eschede-Opfer klagen in USA

Bahnunglück 1998

Die Eisenbahnkatastrophe von Eschede wird nun auch Klagen in den USA nach sich ziehen. Der New Yorker Anwalt Ed Fagan will nach Angaben des Magazins "Stern" in dieser Woche Schadensersatzklagen in Millionenhöhe bei mehreren US-Gerichten einreichen. Fagan vertritt ein amerikanisches Opfer des Unglücks. Angehörige deutscher Opfer wollen sich dem Bericht zufolge Fagans Klagen anschließen. Der Anwalt wurde unter anderem durch Sammelklagen von Holocaust-Überlebenden bekannt.

Die Klagen richten sich laut Magazin gegen die Deutsche Bahn, Thyssen-Krupp, deren Tochterfirmen den geborstenen Radreifen hergestellt hatte, Siemens als verantwortliche Firma für Sicherheitstechnik, Conti Tech, die die Gummisegmente der Reifen produziert hatte, sowie Bombardier als damaliger Führer des Konsortiums für den ICE. Bei der schwersten Bahnkatastrophe in der deutschen Nachkriegsgeschichte waren am 3. Juni 1998 101 Menschen getötet und 105 zum Teil schwer verletzt worden. Ein gebrochener Radreifen gilt als Grund dafür, dass der ICE 884 "Wilhelm Conrad Röntgen" entgleiste und an einer Brücke zerschellte.

Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!