Kinderrechtskonvention

Aktionstag von "terres des hommes" - Straßenkind für einen Tag

Mit einem landesweiten Aktionstag erinnert das Kinderhilfswerk "terres des hommes" an das Schicksal von Straßenkindern. Am Mittwoch schlüpfen Jungen und Mädchen in vielen deutschen Städten für einen Tag in die Rolle ihrer Altersgefährten in Entwicklungsländern: Sie putzen Schuhe, reinigen Autoscheiben und sammelten dabei Spenden für Straßenkinderprojekte. Weltweit müssen über 200 Millionen Kinder auf der Straße überleben, wie Petra Boxler, die Vorsitzende von "terre des hommes" mitteilte.

Anlass für die Aktion "Straßenkind für einen Tag" ist der 13. Geburtstag der UN-Kinderrechtskonvention, die am 20. November 1989 verabschiedet wurde. Boxler erinnerte daran, dass die Kinderrechte auch 13 Jahre nach der Verabschiedung der UN-Konvention noch immer millionenfach verletzt werden. Dabei seien die Straßenkinder im besonderen Maße Opfer: "Diese Kinder geraten in einen Teufelskreis der Armut, sie ruinieren ihre Gesundheit, und sie verlieren jede Chance auf eine bessere Zukunft."

"terre des hommes" fördert nach eigenen Angaben Zentren für Straßenkinder in Afrika, Asien und Lateinamerika. Dort finden die Kinder Schutz und Betreuung, sie können zur Schule gehen und einen Beruf erlernen.

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