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NABU fordert nationale Konsequenzen aus spanischer Ölkatastrophe

Ölpest

Angesichts der verheerenden Ölkatastrophe, die nach dem Auseinanderbrechen des Tankers "Prestige" weite Teile der Iberischen Atlantikküste bedroht, hat der Naturschutzbund NABU auch Konsequenzen für die deutsche Schifffahrtspolitik angemahnt. "Es muss dringend ein zweiter Hochseeschlepper neben der Oceanic vor der Deutschen Bucht stationiert und die Hauptschifffahrtsstraße von den Ostfriesischen Inseln nach Norden verlagert werden. Darüber hinaus sollte innerhalb der EU überlegt werden, ob künftig Befahrensverbote der Hoheitsgewässer für solche Schiffe wie die 26 Jahre alte, nur mit einem einfachen Rumpf versehene ,Prestige' zusätzlich zu einem Hafenverbot ausgesprochen werden können", so der NABU-Experte Rüdiger Wöhlers.

Der NABU-Experte mahnte zur Eile, wenn das einzigartige Wattenmeer als künftiges Weltnaturerbe und Erholungsraum für Millionen Menschen vor einer schweren Ölpest bewahrt werden solle. "Sollte es in schwerem Wetter zum Ausfall der Ruderanlage zweier großer Schiffe in der Deutschen Bucht kommen - und das ist angesichts der Befahrensdichte nicht ganz unwahrscheinlich - reichen die Kapazitäten der Oceanic nicht aus." Auch sei der Anmarschweg des Schleppers etwa von Borkum bis nach Sylt viel zu lang, um eine Havarie zu verhindern.

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