BUND beschließt neue Kampagnen
Für ökologische Verkehrswende und gentech-freie Lebensmittel
Die rot-grünen Vereinbarungen zur Umweltpolitik enthielten eine Reihe politischer Konflikte, bei denen Nicht-Regierungs-Organisationen wie der BUND gefordert seien. Reformbedarf gebe es vor allem bei der Ökosteuer, bei Energiefragen und beim Hochwasserschutz. Positiv werde die von der Bundesregierung beabsichtigte Novelle des Fluglärmgesetzes, die Senkung des Mehrwertsteuersatzes für Bahntickets und der Stopp des Ausbaus von Elbe, Saale und Donau bewertet. Der BUND unterstütze außerdem das Vorhaben, ein Verbraucherinformationsgesetz zu verabschieden, das die Auskunftsrechte der Bürger gegenüber Behörden und Firmen stärken soll.
Der BUND gehört mit rund 260 000 Mitgliedern in 16 Landesverbänden, zirka 100 000 Förderinnen und Förderern und einem Jahresbudget von rund 13 Millionen Euro zu den größten deutschen Umweltverbänden.
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