"Gelungener Auftakt für Gorleben"
Atomkraftgegner stoppen Lastwagen mit Uranfracht
Um 12:30 Uhr hatte anlässlich einer Tagung der Atomindustrie im Informationszentrum der Gronauer Anlage eine Mahnwache der örtlichen Bürgerinitiative "Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau" vor der Urananreicherungsanlage begonnen. Gegen 13:00 Uhr stellten die Aktivisten dabei fest, dass LKW mit Uranhexafluorid bald die Anlage verlassen würden. Als die LKW das Werkstor dann gegen 13:05 Uhr passierten, wurden sie von den anwesenden Demonstranten, die sich mit einem Transparent vor die LKW stellten, gestoppt. Gegenüber der anwesenden Polizei wurde für den Straßenbereich eine kurzfristige Spontandemonstration gegen die Urantransporte angemeldet. Nach fünf Minuten wurde die ursprüngliche Mahnwache vor der Anlage fortgesetzt und die LKW konnten ihre Fahrt fortsetzen.
Erstmals (und bisher einmalig) war es 1999 gelungen, LKW mit Uran vor der Gronauer Atomfabrik zu stoppen. Vor drei Jahren hatten es mehrere Anti-Atomkraft-Initiativen zum ersten Mal geschafft, einen Urantransport bei seiner Ankunft an der UAA zu blockieren. Der AKU Gronau wertet die Aktion als "gelungenen münsterländischen Auftakt der Proteste gegen den bevorstehenden Castortransport nach Gorleben und gegen Atomtransporte insgesamt".
Der AKU Gronau will am Samstag an einer Demonstration in Gorleben teilnehmen und dabei die anwesenden Anti-Atomkraft-Initiativen mit einem Informationsblatt über das Genehmigungsverfahren zum Ausbau der Gronauer Atomanlage informieren. Die Kapazität der UAA soll nach Angaben der Atomkraftgegner konträr zum sogenannten "Atom-Ausstiegsbeschluss" massiv erhöht werden. Neben der Anlage solle ein sogenanntes Zwischenlager für rund 60.000 Tonnen Uranoxid gebaut werden.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 07. Nov. 2002 unter:
politikStichworte:
« Umweltverbände fordern mehr Naturschutz in der deutsch-polnischen Grenzregion
Flath will tschechischen Elbausbau stoppen »

Suchmachinenoptimierung
Wir optimieren Ihre Webseite. Mehr relevante Besucher = Mehr Umsatz. Lesen Sie mehr über unsere Stärken
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- Gewerkschaften verhindern Arbeitskampf
- DIE LINKE: Warum Sahra Wagenknecht die Richtige ist
- ESSO: Milliarden mit schwarzen Gold | Profit um jeden Preis
- SPD und Piratenpartei zum Urheberrecht
- Wellness durch Yoga Übungen
- Depression: Symptome, Test und Hilfe bei Depressionen
- Birgit Corinna Lange: Über Liebestaumel, Amerika und New York
- Emanzipation der Frau: Kristina Schröder, Frauenqoute und Gleichberechtigung
- Fitness & Wellness durch Sport im Alter
- Coaching für Führungskräfte: Jürgen Klopp | Motivation und Erfolg
