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EU kritisiert mangelnde Ressourcen in der Bildungspolitik

Europa in der Bildung hinter den USA

Europa investiert nicht genug in die Wissensförderung. Die Anstrengungen im Hinblick auf eine echte "wissensgestützte Wirtschaft", wie diese vom EU-Rat in Lissabon im März 2000 gefordert wurde, seien nicht groß genug, berichtet die EU-Kommission am Freitag. Würden keine weiteren Investitionen getätigt, rücke das Ziel, Europa zur wettbewerbungsfähigsten wissensgestützten Wirtschaft weltweit zu machen, in immer weitere Ferne. Der Abstand zwischen der Europäischen Union insgesamt und den Vereinigten Staaten sei weiterhin sehr deutlich. Dies sowohl in Bezug auf die Höhe der Investitionen als auch auf deren Wachstum.

Gemäß dem Gesamtindikator für Investitionen in die wissensgestützte Wirtschaft, in dem die Bereiche Forschung, Bildung und Ausbildung sowie Humanressourcen berücksichtigt werden, sind Dänemark, Schweden und Finnland führend. Italien und Spanien müssen dringend zusätzliche Ressourcen mobilisieren. Allein die Investitionen zu erhöhen reiche laut EU-Kommission nicht aus. Darüber hinaus sei es wesentlich, dass größere Anstrengungen auch zu einer spürbaren Verbesserung der wissenschaftlichen und technologischen Ergebnisse, zu verstärkter Innovation und einer erfolgreichen Integration der neuen Technologien in das wirtschaftliche Umfeld führten.

In Lissabon wurde für die Union das Ziel festgelegt, bis 2010 die Forschungsinvestitionen möglichst auf drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) anzuheben.

"Mit den geringen Investitionen in Forschung und Humankapital gefährden die Mitgliedstaaten das Erreichen des in Lissabon gesetzten Ziels. Wohlklingende Erklärungen reichen nicht aus, die Zusagen müssen auch erfüllt werden", sagte Forschungs- Kommissar Philippe Busquin.

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