Globalisierungskritik

Attac, DGB und VENRO fordern: Globalisierung gerecht gestalten

Am 5. Dezember stellten Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Attac und der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) in Berlin eine gemeinsame Erklärung zur gerechten Gestaltung der Globalisierung vor. Peter Wahl vom Attac-Koordinierungskreis betonte, die gemeinsame Erklärung beweise das Zusammenrücken der Zivilgesellschaft angesichts der zunehmenden Krisenerscheinungen der Globalisierung. "Wir halten dies für einen wichtigen Schritt auf unserem Weg, der neoliberalen Globalisierung eine Alternative entgegenzusetzen - eine Alternative, die von einer breiten Unterstützung aus der Gesellschaft getragen ist." Dies könne keine einzelne Organisation allein leisten.

Unter anderem fordern die beteiligen Gruppen eine verstärkte Armutsbekämpfung, eine soziale und umweltfreundliche Gestaltung des Welthandels, eine Reform der internationalen Finanzmärkte und verbindliche Regeln für transnationale Unternehmen. Eine unbeschränkte Liberalisierung der Dienstleistungsmärkte lehnen sie ab.

Wörtlich heißt es in der Erklärung: "Globale Märkte müssen auf globalen Regeln und Institutionen beruhen, die eine menschenwürdige Entwicklung und das Allgemeinwohl über die Interessen von Unternehmen und nationalen Vorteilen stellen. Eine Rückkehr zu einer Fixierung der Politik auf die nationalstaatliche Ebene ist keine wünschenswerte Alternative."

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