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Studie belegt: am Auto wird am wenigsten gespart

Verbraucher

Ungeachtet strapazierter privater Haushaltskassen hat beim Auto die Sparbereitschaft der Bundesbürger offensichtlich ihre Grenzen. Das ist die Quintessenz einer Studie, die der ABH Marketingservice sowie die BBE-Unternehmensberatung am Freitag in Köln vorlegten. Der Umfrage zufolge gehen 53 Prozent der Autofahrer davon aus, dass sie in diesem Jahr weniger Geld für den privaten Konsum zur Verfügung haben. Aber nur 13 Prozent wollen beim Auto deutlich sparen.

Die Studie zeigt, dass die Autobranche weniger von Konsumverzicht betroffen ist als andere Branchen", erläuterte BBE-Mitarbeiter Ralf Deckers. Sie offenbare aber auch, "dass den Deutschen selbst bei ihrem liebsten Kind das Geld nicht mehr so locker sitzt“.

Jeder Zehnte hat so einen Neuwagen- oder Gebrauchtwagenkauf vorerst verschoben oder eine Reparatur oder Inspektion nicht termingerecht durchführen lassen, ergab die Studie weiter. Auf einen fälligen Austausch von Reifen verzichteten sogar 21 Prozent. Nahezu jeder Vierte gab an, eine günstigere Marke zu kaufen. Bei den reinen Schönheitsreparaturen wurde eine noch größere Zurückhaltung deutlich: 39 Prozent haben dies auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

57 Prozent von insgesamt 1000 befragten Pkw-Fahrern gaben zugleich an, dass sie 2002 insgesamt weniger kauften als im Jahr zuvor. 88 Prozent achteten nach eigenen Angaben mehr als früher auf die Preise. Jeder zweite sparte bei Restaurantbesuchen. Jeder dritte gab zu, beim Kauf von Kleidung, Schuhen oder Möbeln zu sparen.

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