Warnstreiks
Lufthansa und ver.di wollen wieder miteinander reden
Die Gewerkschaft erwarte vom Lufthansa-Management aber ein verbessertes Angebot, bekräftigte Schaub. Andernfalls würden die Verhandlungen erneut abgebrochen. Warnstreiks an mehreren deutschen Flughäfen sorgten am Donnerstagmorgen für Verspätungen und Ausfälle im Flugverkehr. Mehrere Tausend Lufthansa-Mitarbeiter folgten dem Aufruf der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und legten ihre Arbeit nieder. Betroffen sind die Flughäfen in Hamburg, München, Frankfurt am Main, Köln, Düsseldorf, Berlin und Stuttgart. Ver.di hatte zu den Warnstreiks aufgerufen, nachdem die Tarifverhandlungen für die 52 000 Lufthansa-Mitarbeiter am Dienstagabend ergebnislos unterbrochen worden waren.
Bis zu deren Ende gegen 9.30 Uhr wurden nach Angaben von Lufthansa-Sprecher Thomas Jachnow 37 Flüge gestrichen. "Umlaufbedingt" werden sich die Flugausfälle im Laufe des Vormittag auf rund 50 erhöhen, sagte er weiter. Davon seien voraussichtlich 4000 bis 5000 Passagiere betroffen.
Dem Verdi-Aufruf zu Warnstreiks warten am Donnerstagmorgen mehrere tausend Beschäftigte vor allem der Bereiche Technik, Wartung und Catering gefolgt. Jachnow sprach von "empfindlichen und schmerzhaften Nadelstichen" für den Flugbetrieb der Airline. Über finanzielle Auswirkungen der Warnstreiks gab es bisher keine Angaben. Der entstandene Schaden sei derzeit nicht zu beziffern, hieß es.
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Am 16. Jan. 2003 unter:
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