Zuschauer sollen sich einmischen

Schwedter Bühne fordert "Theaterschutzgebiete"

Mit einer ungewöhnlichen Aktion wollen Schwedter Theaterfreunde für die Zukunft der deutschen Bühnen eintreten. Der Verein der Freunde und Förderer der Uckermärkischen Bühnen Schwedt und das Theater selbst riefen am Donnerstag die Fördervereine und Freundeskreise der Theater Deutschlands auf, die Kommunen zu "Theaterschutzgebieten" zu erklären. Zudem sollten Unterschriften gesammelt und an Bundespräsident Johannes Rau übergeben werden.

In dem Aufruf heißt es: "Eine öffentliche Diskussion über die Zukunft des Theaters ist im Gange. Es ist an der Zeit, dass sich das Publikum zu Wort meldet." Mehr als 20 Millionen Zuschauer besuchten jährlich die öffentlichen Theater. "Wir denken, mit dieser Aktion die öffentliche Debatte zur Zukunft der Bühnen um jene erweitert zu haben, für die im günstigsten Fall Theater gemacht wird - die Zuschauer", unterstrichen die Initiatoren in Schwedt.

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