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Hungerstreik von 68 Abschiebehäftlingen in Berlin

Abschiebung

Am Montag hat der Hungerstreik von 68 Gefangenen im Abschiebegewahrsam Berlin-Köpenick begonnen. Besonders dramatisch ist die Situation eines Häftlings, der sich seit fünf Tagen im Durststreik befindet. Sie fordern die sofortige Entlassung von Menschen, die aus juristischen oder tatsächlichen Gründen nicht abgeschoben werden können, aber trotzdem über 6 Monate in Haft sind, ein Ende der monatelangen Ungewissheit über ihre Entlassung oder Abschiebung sowie ein Ende der menschenunwürdigen Behandlung durch Polizeibeamte, Ärzte und Sozialarbeiter und eine Verbesserung der unzumutbaren hygienischen Zustände.

Nach Information der Antirassistischen Initiative Berlin wollen die Gefangenen in einem Gespräch mit dem Innensenator Körting und der Justizsenatorin Schubert, einem Vertreter der Ausländerbehörde und der Berliner Polizei ihre Forderungen durchsetzen. Für den Fall, daß das Gespräch nicht innerhalb von drei Tagen stattfindet, kündigten sie weitere Aktionen an.

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