Arbeitsplatzabbau
Handwerk befürchtet weiteren Umsatzrückgang und Entlassungen
2002 hatte das Handwerk nach Angaben Philipps fast fünf Prozent Umsatzrückgang und einen Abbau von rund 300 000 Stellen zu verzeichnen. Philipp warnte, etwaige höhere Umsatzrückgänge würden direkt zu Arbeitsplatzverlusten in entsprechender Größenordnung führen. Eine bisher vorhandene "Pufferwirkung" bestehe wegen der deutlich verschlechterten Eigenkapitallage des Handwerks inzwischen nicht mehr. "Für Zwischenfinanzierungen ist kein Geld mehr da", machte Philipp deutlich. Dies sei eine neue Entwicklung, die das Handwerk schmerze.
Mit Blick auf die Gesamtwirtschaft unterstrich Philipp, man dürfe inzwischen nicht mehr davon ausgehen, "dass uns der Export immer aus den roten Zahlen reißt". 2002 habe die deutsche Wirtschaft noch wegen der Exportentwicklung "knapp eine rote Null erreicht", doch das Polster aus dem Export sei geschrumpft.
Nötig sei nun "eine Binnenmarkt-orientierte Wirtschafts- und Finanzpolitik". Ein entsprechender, seit langem eingeforderter Paradigmenwechsel solle nun offenbar eine Chance bekommen. Das Handwerk wolle solchen Bemühungen "zu einem Schub verhelfen".
Der ZDH begrüßte die Initiative von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD), die Gespräche im Bündnis für Arbeit "in neuer und verbesserter Form" wieder aufzulegen. "Sie sollten nun so schnell wie möglich und mit klaren Zeit- und Zielvorgaben anlaufen", forderte Philipp. Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) habe mit seiner "Offensive für den Mittelstand" und den Vorschlägen für einen flexibleren Kündigungsschutz bereits "Akzente gesetzt, die zur Hoffnung berechtigen".
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 21. Jan. 2003 unter:
arbeitStichworte:
« DGB bleibt hart bei Kündigungsschutz und Tarifpolitik
Entwicklungshelfer enthüllen: Wer demonstriert bekommt keine Lebensmittel »
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- Nachhaltige Geldanlage - Grünes Geld Berlin
- Griechenlands Insolvenz
- Burnout Symptome erkennen - Checkliste als Hilfe
- NRW Justiz: Die Landesregierung ist gefordert
- Senioren: Alt ist, wenn man Seniorenresidenz googelt
- Christian Wulff - Wenn Machtmenschen menscheln
- Diskurs der Rechtspopulisten über Israel
- Photovoltaik-Zubau in Deutschland
- Versammlungsfreiheit - ausschlaggebende Grundlage der Verfassung
- „Cottbus Nazifrei!“ - DASS ist ein MUSS
