Atomtransporte
Verunglückter Cäsium-Transporter zeigt Gefahren der Atomtransporte
Cäsium ist nach Ansicht des BUND ein höchst gefährlicher Stoff. Cäsium 134 und 137 wurden auch bei der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl freigesetzt. Cäsium wird vom Körper mit Kalium "verwechselt" und gelangt so über das Blut in die Organe und Muskeln, wo es dann dauerhaft eingelagert wird.
Während Cäsium 134 mit einer Halbwertzeit von zwei Jahren relativ schnell abgebaut ist, hat Cäsium 137 eine Halbwertzeit von 30 Jahren. Es verbleibt daher entsprechend lange im Körper.
Durch die Rücktransporte von Atommüll aus den französischen und englischen Wiederaufarbeitungsanlagen ins atomare Zwischenlager nach Würenlingen (CH) und ins atomare Endlager werden Atomtransporte und die damit verbunden Gefahren in Südbaden und im Grenzgebiet der Schweiz massiv zunehmen.
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