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BUND kritisiert neue Massentierhaltungsanlagen im Osten

Tierhaltung

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kritisiert den Bau von zahlreichen neuen Massentierhaltungsanlagen vor allem in den neuen Ländern. Allein in Mecklenburg-Vorpommern lägen Planungen und Genehmigungen für mehr als 27 industrielle Mastanlagen für Schweine und zahlreiche weitere für Puten, Hühner und Hähnchen vor, sagte ein BUND-Sprecher am Donnerstag in Berlin auf der Grünen Woche.

Die Anlagen in den ostdeutschen Ländern würden gegen den Widerstand von Anwohnern und Umweltverbänden genehmigt, in den Verfahren würden Belastungen für Anwohner, Tiere und Umwelt herunter gerechnet. Um diesen Trend zu stoppen, fordert der BUND eine Änderung von Bauvorschriften, Genehmigungsverfahren und Förderrichtlinien in der industriellen Tierproduktion.

In der Nutztierhaltung habe es seit über einem Jahr keine Fortschritte gegeben, beklagte der BUND-Sprecher. Ende 2001 wurde die neue Legehennenverordnung verabschiedet, die Käfigbatterien ab 2007 verbietet. Für Masthähnchen, Puten, Enten und Schweine sei jedoch "kein Ende der tierquälerischen Haltungsformen in Sicht". Im Gegenteil, die Zahl der so genannten Agrarfabriken nehme zu. Die Agrarwende in der Nutztierhaltung drohe damit zu versanden. Die Bundesregierung müsse endlich "zeitgemäße Tierhaltungsverordnungen" für Schweine und Mastgeflügel erlassen.

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