Erneuerbare Energien

Offshore-Windpark soll in die Pilotphase gehen

Nach jahrelangen Vorarbeiten, Planungen und umfangreichen, vor allem ökologischen Untersuchungen hat die Plambeck Neue Energien AG einen weiteren Schritt zur Realisierung des Offshore-Windparks "Borkum Riffgrund" getan. Das Unternehmen reichte am Freitag der Bauantrag für die Pilotphase ist beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrografie (BSH) in Hamburg ein. Mit einer Entscheidung über diesen Antrag rechnen die Planer noch im laufenden Jahr.

Der Antrag sehe eine Pilotphase mit 77 Windenergieanlagen der 3-MW-Klasse vor, so das Unternehmen. Damit sei dieser Projektabschnitt gegenüber bisherigen Planungen ausgeweitet worden. Der auf hoher See erzeugte Strom werde an Land in bereits bestehende Netze eingespeist. Grundlage des Antrags seien umfangreiche Voruntersuchungen zu konkurrierenden Nutzungen wie Aspekten der Fischerei, der Schiffssicherheit und ökologischen Fragestellungen. Hierbei seien im

Rahmen noch laufender Untersuchungen Fische, marine Säuger, heimische Seevögel, Zug- und Rastvögel und die Lebensgemeinschaft am Meeresgrund, das Benthos, erfasst worden.

Das Projektgebiet liegt etwa 38 Kilometer nördlich der Insel Borkum. Die Wassertiefen betragen dort zwischen 23 und 29 Meter. Das Unternehmen hofft bei einem weiterhin zügigen Ablauf des Genehmigungsverfahrens, in 2004 die Realisierungsphase für den Offshore-Windpark "Borkum Riffgrund" starten zu können.

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