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Hungerstreik im Berliner Abschiebegefängnis nach Gesprächen unterbrochen

Abschiebung

Am Freitag kam es zu einem Gespräch mit Innensenator Körting, drei seiner Mitarbeiter, Mitgliedern der Initiative gegen Abschiebehaft und den beiden Seelsorgern Dieter Müller vom Jesuiten-Flüchtlingsdienst und Pfarrer Ziebarth. In diesem Gespräch sagte Körting zu, dass die Haftbedingungen verbessert werden sollen, und der tägliche Hofgang um 30 min auf eineinhalb Stunden verlängert wird. Themen wir die schlechte medizinische Versorgung, Mißhandlungen von Seiten des Haftpersonals, und die Inhaftierung von Jugendlichen wurden für Verhandlungen als nicht "relevant" erachtet.

Nach Ankündigung der Gefangenen wird der Hungerstreik vorerst ausgesetzt, jedoch in 10 Tagen fortgesetzt, wenn in der Zwischenzeit nicht angemessen auf ihre Forderungen eingegangen wird. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag hat sich ein Jugendlicher aus Weißrußland versucht, auf der Toilette zu erhängen. Er ist im Krankenhaus.

An einer Solidaritätskundgebung vor dem Senat für Inneres am Freitag Mittag nahmen etwa hundert Leute teil. Verlesen wurden persönliche Berichte der Gefangenen aus dem Hungerstreik und deren Forderungen.

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