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Billig-PCs auf dem Vormarsch

Computerkauf

Kunden kaufen in Deutschland bevorzugt PCs bei Discountern. Das zeigt die Analyse des deutschen PC-Marktes im Weihnachtsquartal. Erstmals habe der vorwiegend von Aldi vertriebene "Billig-PC"-Anbieter Medion im vierten Quartal des Vorjahres die Marktführerschaft überommen und Fujitsu Siemens auf Platz zwei verdrängt. Insgesamt verzeichnete der deutsche PC- Markt im vierten Quartal 2002 einen Anstieg von 7,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, so der Marktforscher Gartner Dataquest. Im Jahresvergleich sei der deutsche PC-Markt um 2,6 Prozent gewachsen. Vor allem den Consumer-Markt, der im letzten Quartal um 14 Prozent wuchs, machen die Marktforscher für dieses Wachstum verantwortlich.

Der Geschäftskunden-Bereich verzeichnete hingegen im vierten Quartal einen geringen Anstieg von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt wurden in den letzten drei Monaten knapp 2,2 Millionen Stück verkauft. "Eine Reihe Sonderaktionen im vierten Quartal bewirkten, dass fast 300.000 PCs zu Niedrigst-Preisen in Supermärkten verkauft wurden.“, so Gartner-Analystin Meike Escherich. Markenhersteller wie zum Bespiel Fujitsu Siemens hätten bei dem entstehenden Preisverfall nicht mithalten können. "Die Lagerbestände weisen auf einen gesunden Trend für das erste Quartal hin”, so Escherich weiter. Seiner Meinung nach habe der deutsche Endverbraucher dazugelernt, so dass viele der traditionellen PC Weihnachtskäufe auf den Winterschlussverkauf im Januar und Februar verschoben würden. Eine konjunkturbedingte Talsohle, vor allem im Unternehmensbereich, werde allerdings noch bis in das dritte oder vierte Quartal 2003 anhalten.

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